2016: Carinthian Tech Research wächst mit Schrittmachertechnologie

27.04.2017

CTR: Sensoren machen das Kochen smarter
CTR steigert Forschungsvolumen auf 7,4 Mio. Euro und positioniert sich nachhaltig in Österreichs und Europas Forschungslandschaft

Schrittmachertechnologie Mikrosensorik & Systemintegration
Im Jahr 2016 bilanzierte die CTR äußerst positiv: Die Forschungsleistung stieg auf 7,4 Mio. Euro, davon stammen 6,7 Mio. Euro aus projektbezogenen Aufträgen. Das ergibt einen Selbstfinanzierungsgrad von 91 Prozent. „Es ist uns gelungen mit den Schrittmachertechnologien der Mikrosensensorik und Systemintegration die CTR nachhaltig in Österreichs und Europas Forschungslandschaft zu positionieren“, sagt Werner Scherf geschäftsführender Vorstand (CEO) der CTR bei der Bilanz-Pressekonferenz für das Jahr 2016. Mit der Intelligenten Sensorik und Systemintegration bietet die CTR Schrittmachertechnologien, die als Wachstumsmotor für die Wirtschaft gelten.

Hochqualifiziertes Forschungsteam
Im Jahresschnitt zählte das Team der CTR 60 MitarbeiterInnen mit einem Akademikeranteil von über 90 % aus den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik, Technische Physik, Chemie, Telematik, Informatik. 2016 absolvierten insgesamt 35 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am CTR ihre Dissertationen, Masterarbeiten oder Praktika. Das Forschungsteam setzte 56 Projekte um, wobei das durchschnittliche Projektvolumen 120.000 EUR betrug.

Internationaler Sichtbarkeit
Wie gut die CTR mit den Forschungskompetenzen aufgestellt ist, zeigt sich an der Integration in eine Vielzahl an nationalen und internationalen Projekten. Mit dem COMET-K1 Exzellenzzentrum ASSIC (Austrian Smart Systems Integration Research Center) kann die CTR mit 24 internationalen Partnern strategische Forschungsprojekte durchführen. Insgesamt acht weitere geförderte Forschungsprojekte laufen bei der CTR in nationalen und internationalen Forschungsprogrammen (FFG, ECSEL, SOLAR-ERA.NET…). 2016 war die CTR an zehn Förderanträgen beteiligt und wirkte national aktiv im Silicon-Austria-Prozess des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit.

Anwendungsorientierte Forschung
Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie und den wissenschaftlichen Partnern hat zu einer Vielzahl von Prototypen und Lösungen beigetragen, die zu neuen Produkten und Dienstleistungen führen. So konnten neue Ansätze in der Feinstaub-Partikelsensorik realisiert und neue Lasertechnologien für Scheinwerfer demonstriert und die Einsetzbarkeit der Laserzündung für die kommende europäische Weltraumrakete Ariane belegt werden.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden drei Patente zur Patentanmeldung eingereicht, zwei wurden erteilt. Der Bestand an Patenten, die eigenständig oder gemeinsam mit Forschungskunden entwickelt wurden, erhöhte sich damit auf über 80.

Investition in Infrastruktur
Als neues Herzstück der Forschungen gelten die zwei Forschungsreinräume für Mikrochipforschung und deren Systemintegration. Bis dato investierte man rund 2,5 Mio Euro. In den kommenden Jahren werden - mit Unterstützung des Landes und des EFRE Fonds - weitere 2 Millionen Euro in den Ankauf neuester Geräte für Aufbau- und Verbindungstechnologien sowie 3D-Druckverfahren investiert.

Mit dieser Infrastruktur und der bestehenden Ausstattung im Bereich Optik, Mikroelektronik, Mechatronik und multiphysikalischer Simulation verfügt man am Standort in Villach über beste Voraussetzungen für zukunftsweisende Entwicklungs- und Forschungsprojekte.

“Durch die Forschungskompetenz, die Infrastruktur und durch das internationale Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft konnte sich die CTR unter den Top-Playern im Bereich der Mikroelektronik und elektronikbasierter Systeme positionieren”, resümieren die beiden CTR-Vorstände Dr. Werner Scherf (CEO) und DI Simon Grasser, MBA (CFO).

27.04.2017

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