Beteiligungen: Startschuss für Silicon Austria Labs

23.08.2018

Der Bund, der Fachverband für Elektro- und Elektronikindustrie, die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Oberösterreich ziehen an einem Strang und gründen einen einzigartigen Forschungsverbund auf dem Gebiet der Electronic Based Systems (EBS) zur langfristigen Stärkung und Weiterentwicklung der österreichischen Mikroelektronikindustrie.

Mit den Silicon Austria Labs erhält Österreich ein Spitzenforschungszentrum für Elektronik und Mikroelektronik. Kärnten sichert sich durch die Einbringung der BABEG Beteiligung am CTR (Carinthian Tech Research) den Schwerpunktbereich Leistungselektronik und Sensorik in diesem einzigartigen Projekt. Kärnten untermauert damit seinen Ruf als Technologieland und setzt einen zukunftsweisenden Schritt als Industrie- und Wirtschaftsstandort im Herzen Europas.

Gesellschafter an der Silicon Austria Labs GmbH sind die Bundesländer Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, der Bund – vertreten durch das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) sowie der österreichische Fachverband für die Elektro- und Elektronikindustrie.

Bis 2023 werden die Silicon Austria Labs auf 415 Mitarbeiter wachsen, davon werden 192 in Kärnten arbeiten. Der Bund und die Länder finanzieren die Labs bis 2023 mit 140 Mio. Euro, welche von der Elektronikindustrie verdoppelt werden

Die Rahmenvereinbarung mit allen beteiligen Partnern sowie die Gesellschafterverträge zur Gründung wurden heute im Rahmen einer außerordentlichen Regierungssitzung der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen.

Quelle: ktn.gv.at

23.08.2018